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15.07.2015

Darum blogge ich

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...
Ich schicke ein fröhliches 'Hallo' in die Bloggerwelt!


Heute zeige ich ausnahmsweise mal nichts (Selbst)gebasteltes. Heute gibt es Text. Viiiiieeel Text.
Und für alle, die nicht gerne (viel) lesen (wollen) folgt gleich zu Beginn


die Kurzfassung:


Mels Aktion
Mel hat auf ihrem Blog Kreativsüchtig eine interessante Aktion gestartet, die viele spannende Beiträge verspricht. Denn viele von uns bloggen ... seit kurzem erst ... seit Monaten ... oder bereits schon seit etlichen Jahren ...
Aber warum eigentlich?
Welche Geschichten verbergen sich dahinter?
Was treibt uns dazu (hat uns getrieben), einen Blog zu starten?

Gut. Die Frage 'Warum?' lässt sich leicht mit einem lächelnd-trotzigen 'Weil darum' beantworten. Doch gibt es sicher viele lustige (etwa auch traurige?) Geschichten, auf denen der ein oder andere Blog seine Existenz begründet ...

Mel ruft in ihrer Aktion 'Darum blogge ich' dazu auf, genau diese Geschichten zu erzählen.
Wir dürfen also gespannt sein ...


---->   klick die Grafik oben + du kommst direkt zu Mels Aktion




Hier endet die Kurzfassung!


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Ab hier wird's jetzt länger ... denn Mel wünscht sich in ihrer Aktion, dass ich euch erzähle:
Darum blogge ich


Ja, wie oder besser gefragt WO fange ich am besten an? 
Am besten ganz am Anfang, wie meine Stempelleidenschaft eigentlich begann und was sich in der Folgezeit daraus entwickelt hat.


Wenn dich meine Geschichte interessiert, dann hol dir eben rasch einen frischen Kaffee ... ein paar Kekse dazu ... und los geht's:


Alles liegt bereits (gefühlt) so viele Jahre zurück, dass ich mir selber fast den Hauch von etwas Antiquiert-sein verpasse.
(Mein silbern seidig schimmerndes Haupthaar bestätigt diese Aussage leider augenscheinlich.) *lach*



Meine Gedanken wandern zurück in die Zeit vor dem Zeitalter von Internet, vor social networks, vor den innovativen Baukastensystemen von Blogger & Co., vor mühsam und zeitaufwändig selbst erstellten homepages, vor der weltumspannenden virtuellen Kommunikation innerhalb von Sekundenbruchteilen via leicht bedienbaren E-Mail-Programmen ...


Es ist die Zeit der ersten 'schnelleren' PCs, die Zeit, in der DOS von Windows 11 abgelöst wurde, die Zeit, in der eine Festplatte unserer neuen elektronischen Helferleins die maximale Speicherkapazität  von satten 24 MB aufwies.
(Nein, du hast dich nicht verlesen. Und es ist auch kein Schreibfehler: MB NICHT GB !), es war die Zeit, in der die revolutionäre Neuerung einer elektronischen Kommunikation per Modem einen neuen Höhepunkt in der technisierten Welt darstellte ...

Wir schreiben zwischenzeitlich das Jahr 1995 ... In dieser Zeit zog mich nicht nur die sich immer rasanter entwickelnnde neue Technik immer weiter in ihren Bann, sondern ebenso auch die Bastelfreude mit Motivstempeln.


Rückblende: 
In meiner Kindheit (genau gesagt mit 4 Jahren; au wei, ich darf gar nicht sagen, wie lange das genau schon her ist *g*; fast könnte man beginnen mit: 'Es war einmal ...' *ggg*) bekam ich den allerersten Motivstempel von meinem älteren Bruder geschenkt. Es war ein kleiner gezeichneter Löwe in Seitenansicht. Dazu ein ebenso kleines schwarzes Tusche-Stempelkissen. 
In kindlicher Begeisterung (und zur großen Freude meiner Mutter!) bestempelte ich ab sofort alles, was nicht schnell genug und bei Drei auf den Bäumen war. Vor null und nichts machte mein Stempel-Löwe Halt.
Irgendwann ließen meine Stempel-Orgien dann aber nach und das Interesse erlosch.
(Vielleicht lags auch einfach nur am leeren bzw. eingetrockneten Stempelkissen?)
Dennoch war genau zu dieser Zeit der Grundstein für mein späteres Hobby gelegt!


Viele Jahre vergingen, bis ich Anfang der 70er in der Schreibwaren-Abteilung eines Kaufhauses per Zufall (und mit immer größer werdenden Augen) einen ... Gummi-Stempel entdeckte. Schlagartig wurden die Erinnerungen an meinen geliebten Löwen-Stempel wieder wach.
(Ich bewahrte ihn noch immer sorgsam in meiner Schreibtisch-Schublade auf, hatte ihn aber schon ewig nicht mehr benutzt). 

Noch begeisterter war ich dann aber über den gerade im Regal der Schreibwaren-Abteilung entdeckten neuen Stempel, trug er doch eines meiner seinerzeit allerliebsten Lieblingsmotive: Donald Duck - und der strahlte mir - 10 cm groß und nach einer fantastischen Vorlage gefertigt - als Stempelmotiv genauso freudig entgegen !
Keine Frage: DEN MUSSTE ICH HABEN !!!


Ab sofort entbrannte die neue Leidenschaft für's Stempeln in mir. Unzählige Karten entstanden in der Folgezeit mit Donald; und noch viel mehr: Er prangte auf Briefumschlägen, zierte die Innenseiten von Büchern als Exlibris, lachte von Lesezeichen, Paket-Verpackungen, Servietten, etc.
Es dauerte einige Jahre, bis ich mich mit dem Motiv ausgetobt hatte. Leider gab es keine weiteren Stempel, so sehr ich auch danach suchte ... So wandte ich mich wieder anderen kreativen Hobbys zu.


Es folgten einige persönliche, berufliche und familiäre Veränderungen. Aber immer zogen meine beiden Stempel-Freunde mit mir und begleiteten mich ...


Ende der 80er Jahre entdeckte ich in Mainz auf der Druckerpressen-Messe am Rhein einen Stand ... Nicht weiter ungewöhnlich zwischen vielen anderen Ständen ... Doch bei diesem blieb mir fast das Herz vor Aufregung stehen: Da lagen plötzlich unzählige Gummistempel vor meinen Augen! Stempel, die nicht dem Büroalltag entsprangen, sondern ... die Motive aus den verschiedensten Bereichen zeigten. Wo-hoooww ... ich dachte, ich träume ...

Die beiden netten Leute hinter dem Stand bemerkten sofort meine Begeisterung; rasch wurden Visitenkarten ausgetauscht mit Adresse und Telefonnummer, um ab sofort in Kontakt zu bleiben
(E-Mail-Adressen befanden sich seinerzeit noch im Land der Träume; glücklich diejenigen, die über einen Fernkopierer namens Telefax verfügten).
Auf der Visitenkarte, die ich erhielt, stand natürlich auch der Firmenname: 'Bei Stempels unter'm Sofa - Hein-Design'
Die Visitenkarte überreichten mir Wolfgang Hein und Diana Arseneau, die beiden Gründer der heutigen Firma Heindesign in Hagen.



Monate später - es war Anfang 1990 - fand ich einen zusammengefalteten Flyer in meinem Briefkasten. Das auseinander gefaltet DIN A3-große Blatt zeigte auf Vorder- und Rückseite viele schwarz aufgedruckte Motive. Darüber stand zu lesen: "Neue Motive von "Bei Stempel's unter'm Sofa - Hein-Design".
Die Geburtsstunde von Heindesign in Hagen war auch gleichzeitig die Geburtsstunde meines neuen Hobbys!



Ab da schien die Welt sich plötzlich schneller zu drehen - sich alles rasend schnell weiter zu entwickeln:

  • Zu den anfangs noch 4 Tusche-Stempelkissen-Farben im Vertrieb von Heindesign (blau, grün, rot, schwarz) gesellten sich rasch viele neue Farben; kurze Zeit darauf gab es sogar Farbkombinatio-nen, also mehrere Farben gemeinsam in einem Stempelkissen. Auch waren diese neuen Stempel-kissen anders als die bisherigen Büro-Stempelkissen. Sie hatten speziell für größere Motivstempel ein erhöhtes! Stempelkissen, während die herkömmlichen Büro-Stempelkissen auf gleicher Ebene flach mit dem Metallrand abschlossen. Mit den erhöhten Stempelkissen ließen sich ab sofort bequem auch größere Stempelplatten problemlos einfärben.
  • Es gab den ersten 'Sternenstaub' für besondere neuartige Pigment-Stempelkissen, deren Abdruck mit einem besonderen 'Föhn' erhitzt werden musste
    (der 'Föhn' war allerdings für's Haaretrocknen völlig ungeeignet, weil viel zu heiß).
  • Dazu gesellten sich nach und nach Pigment-Stempelkissen in verschiedenen Farben; jetzt neu sogar in Metallic!
  • Es gab in immer schnellerer Folge immer mehr neue Motive, die das Spektrum ihrer Einsatz-möglichkeiten gleichzeitig explodieren ließen ...
  • Weitere Stempelfirmen öffneten nach und nach in Deutschland ihre Pforten: MM SINIARO, Stembello, Stempel ART, Kaleidoskop, Stempelburg ... und viele andere, die noch folgten ..., die nicht nur ihre eigenen Motive anboten, sondern - jetzt brandneu! - endlich auch die von allen Stempel-Begeisterten sehnsüchtig erwarteten Motive aus Amiland!

Parallel entwickelte sich die technische Welt in einem ebenso absolut rasanten Tempo weiter.
  • In den Büros verbreiteten sich immer mehr Großrechner-Anlagen, über die (damals noch extrem kostenintensiv) Datenaustausch mit Großrechnern in anderen Verwaltungen arbeitserleichternd + zeitsparend durchgeführt werden konnte. Zudem beanspruchten diese "Maschinen-Monster" einen schier unglaublichen Platz: ein ganzes Zimmer (ca. 25 m² Bodenfläche) für den Großrechner PLUS einen direkt daneben befindlichen Raum mit mindestens 15 m² Bodenfläche alleine für die Kühlung des Ungetiers, das zudem eine Rechenkapazität an den Tag legte, die uns heutzutage nur noch ein ungläubiges und (gerade noch) mildes Lächeln abringt - wenn denn überhaupt).
  • Privat arbeitete man mit seinerzeit innovativen Modems zur Datenübermittlung, die noch per Hand geschaltet werden mussten und die mit einer Taktrate ausgestattet waren, die uns heute die Tränen in die Augen treibt ;)))
    (Zum Vergleich: Heute tragen wir alle wie selbstverständlich unseren Kommunikator - namens Handy - mit uns in der (Jacken-)Tasche, der - auf Miniaturgröße geschrumpft - locker ein Zig-faches der damaligen Leistung eines der oben beschriebenen Großrechner umfasst.)
  • Zu der von allen PC-Begeisterten heiß ersehnten / erwarteten Weiterentwicklung von Windows 11 träumte man in den frühen 90er Jahren noch immer von einer flüssigeren elektronischen Kommunikation. 'Internet' sowie '3-dimensionale Darstellungen' kannte man höchstens aus SciFi-Filmen in Kino + TV, waren damals in der Realität der breiten Öffentlichkeit unvorstellbar und völlig futuristisch.
  • Während ab 1984 mehrere Universitäten in Deutschland eine revolutionäre Neuerung aus den USA erfolgreich testeten und einführten, folgte Mitte der 90er Jahre der große Paukenschlag: Start des Internets! - Deutschland klinkt sich ein in das Netz der großen weiten Welt ...

Eine völlig neue Welt tat sich auf. Nicht nur die elektronische Kommunikation erfuhr eine Revolution, sondern die gesamte Welt veränderte sich von einem Tag auf den anderen. Es entstand eine neue Dimension: die weltumspannende Vernetzung als virtuelle Welt mit bis dahin ungeahnten und unerschöpflichen Möglichkeiten ...

Nun begann die Zeit der kreativen Gruppen, die jetzt auch den Austausch in dem neuen Netz suchten. Um Kontakte zu knüpfen über hunderte, ja tausende Kilometer hinweg in Minutenschnelle - wofür man früher per Hand Briefe schrieb und sie mit der Post verschickte; worauf man dann wiederum oft Wochen warten musste, bis endlich eine Antwort kam ...

Zu dieser Zeit gab es beispielsweise eine MAP *)-Liste, die damals Christiane (kurz: Chrisu) in Eigenregie mit viel Engagement und Herzblut pflegte und die sie monatlich aktualisiert herausgab. Heißt: Interessenten konnten sich bei ihr telefonisch, per Postkarte (oder später per Datenübermittlung auf Modem) melden und erhielten daraufhin die Liste mit den verschiedenen Veranstalterinnen von Chrisu - anfangs noch per Post - zugesandt. Eine neue Art des kreativen Austausches war geboren.
*) MAP = Abkürzung für Mail Art Project); später gefolgt von Swaps u. a. 
    Für alle, die es genauer wissen wollen: 
    Bei der 'Bastelfrau' findet ihr eine ausführliche Erläuterung ---> klick


Plötzlich ging alles viel schneller, wurde spannender, interessanter, kurzweiliger ... 
Es gab auch Möglichkeiten für kreative Bastler, ihre ersten homepages zu programmieren (damals war neben dem im Netz angebotenen Grundgerüst einer homepage zusätzlich ein breites Grundwissen an html erforderlich). Bis die ersten Baukastensysteme für homepages von dafür speziell eingerichteten Seiten angeboten wurden, um den Einstieg in die virtuelle Welt zu erleichtern, sollten noch einige Jahre vergehen. - Wie viele von uns liebten ihre mit Herzblut gepflegten homepages?

Ich gehörte seinerzeit auch zu den eingefleischten HP-freaks. Denn ich liebte meine Seite und zeigte dort gerne meine Bastelarbeiten. Dafür investierte ich auch liebend gerne mehr Freizeit als ursprünglich geplant. Bis, ja bis eines Tages der gefürchtete Super-Gau eintrat: Ein Server-Crash löschte alle Daten rettungslos aus meiner HP, der nur wenige Wochen zuvor ein Festplatten-Crash auf meinem Rechner vorausging. - 
Alles futsch!
Mein Herz stürzte in ein tiefes Loch.
Es gab fast keine Erinnerungen mehr an all meine schönen Arbeiten.
Nur einige vereinzelte Fotos auf meinem Rechner waren noch von meinen früheren Arbeiten vorhanden.
Meiner ersten Bestürzung folgten viele viele Tage tiefe Traurigkeit.
Als ich mich ausgeweint hatte, stand mein Entschluss fest:
ICH WÜRDE NIE WIEDER EINE HP AUFBAUEN!
(Tja, selbst der Spion im Dienste seiner Majestät, 007, James Bond, wusste es bereits: 'Sag niemals nie!')


Wenige Monate später entdeckte ich erste Blogs im Internet. 
Wow ... coool ... Dahinter steckt bestimmt 'ne Menge Programmierarbeit, dachte ich zu  mir, während meine innere Stimme noch immer laut zu mir sprach: "Lass es sein! Denke an deine HP und was damit passiert ist ..."
Nein, ICH würde niemals bloggen. Noch einmal so viel Arbeit investieren und dann womöglich noch einmal einen solchen GAU erleben?
Nein, danke!
Aber andere Blogs besuchen und mir die schönen Arbeiten dort ansehen, DAS machte Spaß!


Eine Bloggerin war es dann, die mich mit einer waaaahren Engelsgeduld dazu überredete, es DOCH mal mit dem Bloggen zu versuchen. Es sei gar nicht so schwer. Alles sei auf einer Art Baukastensystem aufgebaut und man brauche sich nur die entsprechenden Sachen zusammenzustellen und mit wenigen Klicks wäre der Blog schon im Grundgerüst fertig.
Mit wenigen Klicks?
Bausteine? (Kannte ich bisher nur aus dem Maurer-Gewerbe oder der Textverarbeitung; aber Frau lernt ja nie aus. ;) )
Irgendwie begann es in mir zu rumoren .. meine Neugierde war geweckt ... Bausteine? Klingt gut.
Naja, einen Versuch wäre es vielleicht wert? ...
Meine Neugierde siegte ...

Ich beschäftigte mich immer mehr mit dem Gedanken und sinnierte einige Tage über den zukünftigen Namen meines Blogs
(als Aufgabe, die mir meine Blogger-Freundin auftrug und die ich für meinen zukünftigen Blog als ersten Schritt zu erledigen hatte.)
Der Name meines Blogs sollte ja auch das repräsentieren, was ich zukünftig darauf zeigen würde. Und lustig sollte er auf jeden Fall auch sein. ... Irgendwann wachte ich eines morgens auf und wusste: Japp, DAS isser! ... Stempelgaudi!

Just in diesem Moment breitete sich Lampenfieber in mir aus. Welch freudige Aufregung ... ich wollte es wagen, einen eigenen Blog aufzubauen, um dort zukünftig meine neuen Arbeiten zu zeigen.

Mitte März 2011 war ich dann endgültig "weich geknetet": Meine brandneue 'Stempelgaudi' ging an den Start und ich schrieb voller Freude und neu erblühtem Enthusiasmus meinen ersten Post unter dem Titel "Hurraaaa ... ich hab's getan!"


Denke ich heute an den Anfang meines Blögchens (und die dazwischen liegende Zeit) zurück, kann ich es frank und frei wiederholen: "Hurraaaa ...!

Doch heute blogge ich nicht mehr nur aus Freude, um meine Arbeiten zu zeigen, wie seinerzeit auf der HP, wo ja ein direkter Austausch mit Gleichgesinnten überhaupt nicht möglich war.
Heute blogge ich aus Leidenschaft; zugegeben, nicht immer in zeitlich regelmäßigen Abständen. Manchmal gibt es sogar größere Pausen zwischen einzelnen Posts. Doch die Leidenschaft ist nach wie vor ungebrochen.

Denn beim Bloggen
  • kann ich herrlich abschalten und mich vorübergehend aus dem grauen Alltagswahnsinn ausklin-ken (gemütlich und in Ruhe von daheim aus)   ;)),
  • zeige ich meine fotografierten Arbeiten, schreibe Texte und gelegentlich selbst erstellte bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitungen dazu,
  • lerne ich viele neue und nette Blogger kennen   (selbstredend: mit nicht netten pflege ich keinen Kontakt),
  • entdecke ich in der zwischenzeitlich schier unüberschaubar großen Bloggerwelt immer neue interessante und faszinierende papier-kreative Blogs,
  • liebe ich den Austausch mit Gleichgesinnten   (gelegentlich kommen sogar sehr spannende persönliche Treffen dabei zustande),
  • lerne ich neue Bastelmaterialien und -techniken kennen,
  • finde ich viele weitere tolle Anregungen und Anleitungen,
  • lasse ich mich sehr gerne inspirieren - besonders, wenn ich selber mal in einem 'kreativen Loch' feststecke,
  • erhalte ich von Gleichgesinnten auf direktem Weg Hilfe, Infos, Ratschläge, Tipps - bzw. helfe selbst natürlich ebenso gerne auch anderen Bloggern,
  • freue ich mich jedesmal wie ein kleiner Schneekönig über nette Kommentare der Besucher meiner Stempelgaudi und natürlich auch, wenn meine Karten, Projekte und Blog-Seiten Gefallen finden
    (letzteres zeigen ja nicht nur die Besucher-Klicks, sondern erst recht eure Kommis unter den Posts)
  • ... und ich kann mit meinem Blögchen auch etwas von mir zurückgeben, gleichzeitig verbunden mit einem dicken Dankeschön für all die wunderbaren Posts und darin gezeigten Arbeiten, für die viele investierte Zeit, die tollen Anleitungen, Ideen und Inspirationen, und vieles andere mehr, das ich in der Vergangenheit mitnehmen durfte und mitgenommen habe  ...



Status quo: 
Ich liebe meinen Blog seit dem ersten Tag. Bloggen ist für mich immer wieder 'ne Gaudi; und Bloggen ist mir wichtig (s. o.), auch wenn es gelegentlich hier und da mal etwas länger dauert, bis es in der Stempelgaudi wieder etwas Neues von mir zu sehen gibt.
(Wir wissen ja alle: Auch der kreative Wahnsinn braucht mal Pause! *lach*)


Fazit: 
Bloggen ist rundherum ein Gewinn! 
Ich bin leidenschaftlich gerne Bloggerin!

Have fun!



last but not least: 
Jetzt weißt du bereits eine Menge über mich.
Und ich möchte gerne von dir wissen: "Warum bloggst du"?
Erzähle es uns ... am besten gleich hier bei Mel ---> klick




Übrigens:
Der kleine Löwen-Stempel (nur noch mit Kopf) und der großen Donald Duck-Stempel - von denen ich euch eingangs erzählte - haben mich tapfer durch alle Höhen und Tiefen meines Lebens begleitet und befinden sich noch immer in meiner zwischenzeitlich ziemlich umfangreich gewordenen Stempel-Sammlung. Sie sind bis heute meine beiden ganz speziellen, besonderen und absoluten Lieblinge geblieben.
(Wer sonst noch hat daheim einen Holzstempel, der zwischenzeitlich gute 60 Jährchen auf dem Buckel hat und noch dazu so wunderbar stempelt wie am ersten Tag? *lach*)




hier siehst du den Grundstein meiner Stempel-Leidenschaft:
mein allererster Stempel, der kleine Löwe
(er hat einige Jährchen mehr auf dem Buckel als ich und ist bereits über 60 Jahre alt)





 Dies hier ist der Donald Duck-Stempel, von dem ich dir eingangs erzählt habe.
Zwischenzeitlich habe ich ihn von seinem Plastikgerüst abmontiert und auf einen festen Holzklotz mit Zellkautschuk als Zwischenlage ummontiert.
Er stempelt noch immer wie am ersten Tag:






Uff ... Es ist geschafft ... isch abbe feerdisch ....


Danke für eure Geduld beim Lesen meines wirklich mal ellenlangen Posts. 
Hat euch meine Geschichte gefallen? Alles ist tatsächlich genau SO passiert - und keine Silbe dazu gedichtet. 
Ich hoffe, ihr hattet - trotz der ungewöhnlichen Länge - viel Spaß und Kurzweil beim Lesen


... und freue mich auf bald wieder ...

Bis dahin: viele liebe Grüße
eure Momo



PS: Für alle, die es noch nicht wissen:
Das Internet ist  ENDLICH  und hat tatsächlich auch eine erste und eine letzte Seite   ---> klick



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Kommentare:

  1. Wow, ein toller Post! Witzig sind die Parallelen die sich so im Laufe eines Bastlerlebens ergeben ;-) ....
    LG Barbara

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    1. Liebe Barbara,
      herzlichen Dank! Als ich das Thema bei Mel entdeckte, hab ich zuerst geschmunzelt:
      'Darum blogge ich' ... = WARUM blogge ich? ... Eja, weil's halt Spasss macht !!! ...
      ... hmm .. Aber WAS genau macht den Spaß aus?
      Plötzlich begannen einzelne Fetzen von Erinnerungen wie Puzzleteilen durch mein Gehirn zu fliegen und mir wurde bewusst: Diese drei Worte "Darum blogge ich" sind eine echte Herausforderung.
      Beim Schreiben des Posts wuchs dann die Freude in mir, mal meine Geschichte zu schreiben, die verschiedenen Situationen und Wege aufzuzeigen, die mich schlussendlich zu meinem heutigen geliebten Blögchen führten.
      Ist schon irre, was man so alles in ein paar Jahrzehnten erlebt (und davon hab ich in meiner Geschichte just gerade mal die Oberfläche angekratzt ;))). Summa sumarum ist Mels Idee einfach super und ich hoffe (und wünsche Mel), es werden sich noch viele andere kreative bloggende Scrapperinnen (und vielleicht auch kreative bloggende Scrapper?) an ihrer Aktion beteiligen.
      In diesem Sinne: auf ein fröhliches Weiter-Bloggen!!!
      Viele liebe Grüße
      Momo

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  2. Boah - ein s e h r langer Text, aber sehr interessant! Die Anfänge des Internets hast Du herrlich beschrieben, eine tolle Rückschau - ich mußte schon einige Male schmunzeln beim Lesen!
    Bloggen ist einfach schön, und schön, dass Du auch bloggst.
    LG, Heike

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    1. Liebe Heike,
      japp, das war dieses Mal - selbst für mich - ein absolut ungewohnt langer Text. Aber fängt man erst mal an zu schreiben und die Gedanken gehen dabei auf Wanderschaft, kommen fast wie von selbst die Worte und die vielen Erinnerungsfetzen, die anfangs wie wild durcheinander geworfene Puzzleteile durchs Gehirn wirbeln, nehmen Form an und es wird eine Geschichte daraus ... eine Geschichte, die das Leben schrieb ... Ich brauchte sie ja nur noch hier zu schreiben *lach*
      Dabei spürte ich wieder diese Freude in mir, dem Bloggerland einen Besuch abzustatten.
      Ja, es ist toll zu bloggen. Es ist schön, dass du auch bloggst ... und es ist toll, die Freude beim Bloggen mit so vielen Gleichgesinnten teilen zu können.
      In diesem Sinne: auf ein Neues!
      Viele liebe Grüße
      Momo

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  3. Was für ein hammergenialer Post!!
    Mit breitem Grinsen mußte ich gerade daran denken, daß ich mein erstes Embossingzeugs noch unter dem unspektakulären Namen "Schmelzpulver" käuflich erwarb um des über dem elterlichen Toaster zu verarbeiten... :-))) Mein Fotoalbum war trotz zurechtgeschnittener Fotos (mit der Schere...) und eingehefteter Kassenzettel kein Scrapbook und besonders gelungene Schnappschüsse die einzeln auf einer ganzen Seite (was für eine Verschwendung) in Szene gesetzt wurden hießen noch lange nicht Layout.
    Hach!
    Ich bin mal neugierig, was wir noch für Blicke hinter die Blogkulissen bekommen werden. Die Geschichten dahinter finde ich total spannend.
    GLG, Mel

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  4. Was für eine großartige Geschichte! So spannend das alles mal zu erfahren! Scheinbar bin ich mit meinen 34 doch noch ganz schön jung und wusste sehr vieles überhaupt nicht! Hat Spaß gemacht bei Dir zu lesen!
    LG Bine

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  5. Liebe Momo,

    ich habe deinen Blog über Pinterest gefunden und bin ganz angetan von Dir und Deinem Blögchen😍
    Deine beschriebenen Anfänge des Internet Zeitalters kenne ich nur zu gut. Allerdings hatte ich in der Zwischenzeit eine "Babypause" und ich hab direkt mit den modernen Bausteinen weitergemacht.
    Deine Karten mit den Verrückten Vögel finde ich so toll, einfach genial. Wie kommt man nur auf so geniale Geschichten😘. Klasse!!
    Gerne schaue ich wieder bei Dir vorbei.

    Liebe Grüße

    Ilona

    Stempelschaetze. Blogspot. De

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  6. Liebe Momo, ein sehr inspirativer Blog und ein sehr unterhaltsamer Text über die Welt der Technik ! Es ist beeindruckend zu lesen,wie sich das Ganze entwickelt hat und auf welchem Stand wir heute mit unseren Basteltechniken sind.
    Viele liebe Grüße,
    Steffi

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Vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst und meinen Blog besuchst. Über liebe Kommentare freue ich mich immer sehr :)
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Thanks so much for taking the time to visit my blog and I love to read your comments :)